Rezeturtipp der Woche 8/2026
Zubereitungen mit Zinkoxid überarbeitet

Mit der Aktualisierung 2025/2 wurden auch einige Vorschriften mit Zinkoxid redaktionell überarbeitet. Die wichtigsten Punkte zu Zinkoxid-Schüttelmixturen fassen wir zusammen:
Zinkoxid ist kristallin, hat aber eine sehr geringe Teilchengröße. Trotz seiner Partikelfeinheit sedimentiert das kristalline Zinkoxid wegen der hohen Dichte ρ = 5,68 g/mL, sodass die Suspension vor der Anwendung aufgeschüttelt werden muss.
Das derzeit pharmazeutisch verwendete Zinkoxid wird nahezu ausschließlich im sogenannten „indirekten“ Verfahren durch Verdampfen von metallischem Zink hergestellt und bedarf keiner keimzahlreduzierenden Vorbehandlung.
Zinkoxidschüttelmixturen wurden früher üblicherweise in Weithalsgläser abgefüllt. Aber auch in Glasflaschen mit enger Gewindemündung oder Schüttelmixturflaschen lassen sich die Mixturen gut aufschütteln. Außerdem können sie leichter, sauberer und hygienischer entnommen werden, weshalb nur noch sie als Packmittel genannt werden.
Ammoniumbituminosulfonat-Zinkoxidschüttelmixtur 2,5 % / 5 % / 10 % (NRF 11.2.)
Ethanolhaltige Ammoniumbituminosulfonat-Zinkoxidschüttelmixtur 2,5 % / 5 % / 10 % (NRF 11.4.)
Zinkoxidschüttelmixtur DAC oder Hautfarbene Zinkoxidschüttelmixtur (NRF 11.22.)
Ethanolhaltige hydrophile Zinkoxid-Paste 18 % (NRF 11.49.)
Polidocanol-Zinkoxidschüttelmixtur 3 % / 5 % / 10 % (NRF 11.66.)
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