Rezepturtipp der Woche 13/2026
Low-dose Naltrexon

Mit der Verfügbarkeit von Naltrexonhydrochlorid als Rezeptursubstanz häufen sich die Anfragen an der DAC/NRF-Infostelle. Verordnet sind „Low-dose“-Oralia – entweder in flüssiger Form als Lösungen oder Suspensionen mit 1 mg/mL bzw. 5 mg/mL oder als Kapseln mit einer Wirkstoffmenge von 0,5 bis 1 mg. Naltrexonhydrochlorid-Tabletten sind zugelassen als zusätzliche Behandlung innerhalb eines umfassenden Therapieprogramms für entwöhnte Opioid-Abhängige. In niedrigen Konzentrationen wird die Anwendung unter anderem bei Multipler Sklerose und Fibromyalgie beansprucht.
In einem amerikanischen Journal wurde eine Rahmenrezeptur veröffentlicht, welche Rezeptursubstanz oder das Pulver verriebener Tabletten in einer Grundlage bestehend aus Ascorbinsäure, Natriumbenzoat, Glycerol 85 % und Gereinigtem Wasser verarbeitet. Die Konzentrationen können bei 1 und 5 mg/mL Naltrexonhydrochlorid liegen. Die genaue Zusammensetzung ist im Rezepturenfinder und im Rezepturhinweis genannt.
Als Füllstoffe für Kapseln sind Mikrokristalline Cellulose und Lactose aus dem Ausland bekannt. Die Hygroskopizität der Rezeptursubstanz kann es erforderlich machen, Kapselgröße 0 zu verwenden oder verriebene Filmtabletten zu verarbeiten. Weitere Informationen erhalten Sie im DAC/NRF-Rezepturhinweis „Naltrexonhydrochlorid“.
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