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Dossiers zu Rezeptur-Themen und Rezeptur-Datenbank

Rezepturhinweise sind Dossiers zu unterschiedlichen Rezeptur-Themen.
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Der Rezepturenfinder ist eine Datenbank mit rund 3.000 Rezepturformeln.
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Geprüfte Qualität

Für die Herstellung von Rezeptur- und Defekturarzneimitteln müssen Apotheken eine Vielzahl von Qualitätsanforderungen einhalten. DAC/NRF unterstüzt die Apotheken beim Prüfen der Plausibilität, Identität und der Defekturarzneimittel sowie bei der Einschätzung der Pharmazeutischen Qualität ebenso wie bei der Auswahl von Prüfmitteln oder dem Waagenmanagement.

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Formel finden, Rechnen und Dokumentieren

Für das Herstellen von Rezeptur- und Defekturarzneimitteln ist eine geeignete Rezepturformel wesentlich. Die korrekte Einwaage des Wirkstoffs und eine plausible Haltbarkeit sind Voraussetzungen für hohe Qualität.

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Zentrallaboratorium Deutscher Apotheker e.V.

Das ZL widmet sich als unabhängiges Labor der deutschen Apothekerschaft allen Fragen zur Qualität von Fertigarzneimitteln, Ausgangsstoffen und Rezepturarzneimitteln.

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Tipps, Hilfe und Kurzportrait

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Newsletter Kalenderwoche 39/2011

Erythromycin: Grundregeln für die Verarbeitung

Erythromycin zählt zu den Klassikern in der Arzneimittelrezeptur. Weil es als empfindlicher Wirkstoff bekannt ist, stellen sich oft Fragen zur Stabilität und Verarbeitung. Die folgenden Informationen sollen die Bewertung und Verbesserung von Rezepturen mit dem vermeintlichen «Problemkind» unterstützen.

  • Die Ph. Eur. lässt bei Erythromycin eine nennenswerte Gehaltsminderung (Wirkstoff- und Wassergehalt) zu. Da die Rezeptursubstanz üblicherweise einen Mindergehalt aufweist, muss die Einwaage immer korrigiert werden. Der Einwaagekorrekturfaktor kann mit Hilfe der Datenbank im NRF berechnet werden (Fundstelle: CD im Loseblattwerk oder «DAC/NRF-Tools» in der elektronischen Fassung von DAC/NRF).
  • Erythromycin ist pH-abhängig zersetzungsempfindlich. Im Sauren und im stark Basischen ist es instabil. Angaben zu rezeptierbaren pH-Bereichen enthalten die «Tabellen für die Rezeptur» (Beilage zum NRF).
  • Cremes mit sauren Konservierungsstoffen eignen sich nicht als Grundlage. Je nach Erythromycin-Konzentration ist der pH-Wert zu niedrig für die Stabilität des Wirkstoffs oder zu hoch für die Wirksamkeit des Konservierungsmittels.
  • Weil der pH-Wert bei freien Rezepturen nicht präzise bestimmt werden kann, sind standardisierte Vorschriften (NRF 11.77., 11.78., 11.84.) und für industrielle Basisdermatika geprüfte Herstellerempfehlungen erste Wahl.
  • Zwei populäre Hilfsstoffe in Erythromycin-Rezepturen sind Trometamol und Tween 20. Trometamol ist eine Base zur pH-Einstellung, die jedoch nicht als «Allheilmittel» angesehen werden darf. Die Verwendung ist nicht immer sinnvoll. Das gilt auch für Tween 20, ein Tensid, das in Form einer wässrigen Lösung als Anreibemittel verwendet wird. Sein Nutzen als Netzmittel für Erythromycin ist nur für die Weiterverarbeitung in bestimmten Industriegrundlagen überprüft.

 

Ausführliche Informationen, unter anderem auch zu Kombinationen mit anderen Wirkstoffen, finden Sie in den NRF-Rezepturhinweisen zu «Erythromycin zur Anwendung auf der Haut».

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