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Für die Herstellung von Rezeptur- und Defekturarzneimitteln müssen Apotheken eine Vielzahl von Qualitätsanforderungen einhalten. DAC/NRF unterstüzt die Apotheken beim Prüfen der Plausibilität, Identität und der Defekturarzneimittel sowie bei der Einschätzung der Pharmazeutischen Qualität ebenso wie bei der Auswahl von Prüfmitteln oder dem Waagenmanagement.

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Formel finden, Rechnen und Dokumentieren

Für das Herstellen von Rezeptur- und Defekturarzneimitteln ist eine geeignete Rezepturformel wesentlich. Die korrekte Einwaage des Wirkstoffs und eine plausible Haltbarkeit sind Voraussetzungen für hohe Qualität.

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Das ZL widmet sich als unabhängiges Labor der deutschen Apothekerschaft allen Fragen zur Qualität von Fertigarzneimitteln, Ausgangsstoffen und Rezepturarzneimitteln.

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Newsletter Kalenderwoche 09/2010

Durchführung einer DC: 1. Kammersättigung

Hier möchten wir Sie über die ersten Schritte der praktischen Durchführung einer Dünnschichtchromatografie (DC) informieren.

Sie benötigen für die Durchführung folgende Geräte und Materialien:

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Mikro-DC-Kammern aus Glas und gut schließendem Deckel (Geeignet sind auch Weithalsgläser mit Schraubverschluss oder Bechergläser mit Petrischale als Deckel. Hier gilt zu beachten, dass der Boden nicht gewölbt sein darf.)

Mikro-DC-Platte (5×7,5 cm) mit Kieselgel 60 R, Kieselgel 60 F254 R, Cellulose R-DAC oder Cellulose F254 R-DAC

saugfähiges Papier, beispielsweise Filterpaper

Einmalkapillarpipetten oder Mikro-Kapillaren (je nach Vorschrift; mit 1, 2, 5 und 20 µl Fassungsvermögen) und Pipettierhilfe

Pipetten und Vollpipetten

Mess- oder Mischzylinder mit Stopfen

Pinzette

UV-Lampe mit einer Wellenlänge von 254 nm bis 365 nm

DC-Heizplatte oder Trockenschrank

Zerstäuber zum Vernebeln von Reagenzien wie Glaszerstäuber mit Anschluss an einen Kleinkompressor

DC-Tauchkammer

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Praktische Durchführung:

1. Kammersättigung

Zunächst wird die Mikro-DC-Kammer mit dem Filterpapier so ausgekleidet, ohne dass es über den oberen Kammerrand hinaussteht. Die Kammer wird anschließend unter einen Abzug gestellt, mit dem frisch hergestellten und gut durchmischten Fließmittel (mobile Phase) befüllt und mit dem Deckel gut verschlossen. Für die Durchführung einer Mikro-DC wird meist eine Fließmittelmenge von 20 ml benötigt. Die Mikro-DC-Kammer wird so lange stehen gelassen, bis das Filterpapier vollständig mit dem Fließmittel benetzt ist. Dieser Vorgang wird als «Kammersättigung» bezeichnet und beschreibt die Sättigung der DC-Kammer mit Fließmitteldämpfen, um eine gleichmäßige Trennleistung zu gewährleisten.

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