STUFE XXL: ab 1280px
STUFE XL: 1024 - 1279px
STUFE L: 768 - 1023px
STUFE M: 640 - 767px
STUFE S: x - 639px
Schließen
Anmelden
Kontakt
DAC/NRF-Werk
DAC/NRF-Wissen
Prüfen
Herstellen
ZL-Info
Für Ärzte
Infostelle und mehr
DAC/NRF ist ein Marke der
Hinweis: Bitte melden Sie sich an, um Zugriff auf alle Inhalte zu erhalten.
Optionen
Folgende Auswahl durchsuchen
Für DAC/NRF-Abonnenten
Noch kein Kunde? Registrieren
Anmeldefehler
Während der Anmeldung ist ein Fehler aufgetreten. Wahrscheinlich haben Sie Ihren Benutzernamen oder das Passwort falsch eingegeben. Vergewissern Sie sich, dass Sie beide Angaben korrekt eingegeben haben - Groß-/Kleinschreibung wird unterschieden. Eine andere Möglichkeit ist, dass Sie eventuell die Cookies in Ihrem Web-Browser deaktiviert haben.
Anmelden
DAC/NRF-Werk
DAC/NRF-Wissen
Prüfen
Herstellen
ZL-Info
Für Ärzte
Infostelle und mehr
Information
DAC/NRF-Werk online

Das DAC/NRF-Werk ist für Abonnenten als komplette, stets aktuelle Online-Ausgabe verfügbar.

 

Archiv der Vorworte und Aktualisierungen

ANZEIGE
Information
Dossiers zu Rezeptur-Themen und Rezeptur-Datenbank

Rezepturhinweise sind Dossiers zu unterschiedlichen Rezeptur-Themen.
Mehr Info zu den Rezepturhinweisen

 

Der Rezepturenfinder ist eine Datenbank mit rund 3.000 Rezepturformeln.
Rezepturformeln und ihre Bewertung

 

Weitere Informationen zu DAC/NRF-Wissen und Tipps für die Suche

ANZEIGE
Information
Geprüfte Qualität

Für die Herstellung von Rezeptur- und Defekturarzneimitteln müssen Apotheken eine Vielzahl von Qualitätsanforderungen einhalten. DAC/NRF unterstüzt die Apotheken beim Prüfen der Plausibilität, Identität und der Defekturarzneimittel sowie bei der Einschätzung der Pharmazeutischen Qualität ebenso wie bei der Auswahl von Prüfmitteln oder dem Waagenmanagement.

ANZEIGE
Information
Formel finden, Rechnen und Dokumentieren

Für das Herstellen von Rezeptur- und Defekturarzneimitteln ist eine geeignete Rezepturformel wesentlich. Die korrekte Einwaage des Wirkstoffs und eine plausible Haltbarkeit sind Voraussetzungen für hohe Qualität.

ANZEIGE
Information
Zentrallaboratorium Deutscher Apotheker e.V.

Das ZL widmet sich als unabhängiges Labor der deutschen Apothekerschaft allen Fragen zur Qualität von Fertigarzneimitteln, Ausgangsstoffen und Rezepturarzneimitteln.

ANZEIGE
Information
Rezepturformeln finden

Die Suche nach geeigneten Formeln im "Rezepturenfinder für Ärzte" ist kostenlos.
 

Ärztliche Anfragen zu den Magistralrezepturen beantworten wir gerne. 
 

Für den Service ist lediglich ein
Login für Ärzte (DocCheck) notwendig.

 

ANZEIGE
Information
Tipps, Hilfe und Kurzportrait

DAC/NRF ist Ihre verlässliche Quelle für Informationen rund um das Thema Labor und Rezeptur.
 

Aufgaben und Kurzportrait DAC/NRF

ANZEIGE

Rezepturtipp der Woche 51/2022

Povidon-Iod-Augentropfen: wichtige Inprozessprüfung

Wässrige Augentropfen sollen isohydrisch sein und somit etwa pH 7,4 haben. Ist aus Stabilitätsgründen ein abweichender pH-Wert zu wählen, sollen die Augentropfen auf diesen „euhydrischen“ Wert eingestellt, aber möglichst nicht gepuffert werden.

Povidon-Iod-Rezeptursubstanz ist ein gelblich braunes bis rötlich braunes Pulver und reagiert stark sauer, meist mit etwa pH 1,5 bis 2. Die Augentropfen nach NRF-Vorschrift 15.13. werden mit Natriummonohydrogenphosphat-Dodecahydrat auf etwa pH 6,5 eingestellt. In der stark gefärbten Povidon-Iod-Lösung lässt sich das pH nicht auf Indikatorstreifen ablesen. Zur Inprozessprüfung wird deshalb der pH-Wert in der Natriummonohydrogenphosphat-Dodecahydrat-Lösung 1,25 % bestimmt. Der Teilansatz wird im Überschuss hergestellt, davon wird eine bestimmte Menge Prüfflüssigkeit abgenommen und der fein skalierte Indikatorstreifen ausreichend lange eingetaucht. Die Lösung muss etwa pH 9 haben. Dann wird die Probe verworfen und der vorgeschriebene Anteil kann zur Teilneutralisation weiterverarbeitet werden.

Leider ist bei der Überarbeitung der NRF-Vorschrift 15.13. im Herbst 2022 die Ergänzung mit Wasser im letzten Herstellungsschritt durch ein Redaktionsversehen „verschwunden“. Bei der Herstellung muss es heißen:

1. In einem mit Glasstab tarierten Becherglas wird Natriummonohydrogenphosphat-Dodecahydrat in Wasser für Injektionszwecke zur Natriummonohydrogenphosphat-Dodecahydrat-Lösung 1,25 % gelöst.

Inprozessprüfung: Die Flüssigkeit muss klar und farblos aussehen, ein Bodensatz darf nicht zu erkennen sein. Der pH-Wert wird an einer abgenommenen Menge der Lösung geprüft. Durch zweiminütiges Eintauchen eines feinskalierten pH-Indikatorstreifens R (s. Bezugsquellennachweis III.1.1.) bestimmt, muss er zwischen 8,0 und 9,5 liegen. Bei alternativ ausgeführter potentiometrischer Bestimmung an der abgenommenen Probe muss er zwischen 8,5 und 9,5 liegen.

2. In einem zweiten mit Glasstab tarierten Becherglas (breite Becherglasform) werden Povidon-Iod und Natriumchlorid vermengt und mit Natriummonohydrogenphosphat-Dodecahydrat-Lösung 1,25 % verrührt.

Inprozessprüfung: Die Flüssigkeit muss rotbraun aussehen.

3. Der Ansatz wird mit Wasser für Injektionszwecke ergänzt, gerührt, ausreichend lange bedeckt stehen gelassen und wiederholt gerührt. Vor der Bakterienfiltration werden eventuelle Verdunstungsverluste mit Wasser für Injektionszwecke ausgeglichen.

Inprozessprüfung: Die Flüssigkeit muss klar und rotbraun aussehen. Am Boden des schräg gehaltenen Becherglases darf praktisch kein Rückstand mehr zu erkennen sein.