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DEUTSCHER ARZNEIMITTEL-CODEX
NEUES REZEPTUR-FORMULARIUM

REZEPTURTIPP DER WOCHE 41/2019

Lidocain oder Lidocainhydrochlorid-Monohydrat?

Das Lokalanästhetikum wird vielfach angewendet, doch wann wird welche Form eingesetzt?

 

Die Salzform Lidocainhydrochlorid-Monohydrat penetriert nur unzureichend durch die Haut und hat eine schlechtere Lokalwirkung als die Base Lidocain. Sie ist bei kutaner Anwendung im üblichen Konzentrationsbereich nicht ausreichend schnell und stark wirksam. Auf der Haut wird deshalb nur Lidocain eingesetzt.

 

Auf Schleimhäuten und im Haut-Schleimhaut-Grenzbereich sind sowohl Lidocain-Base auch Lidocainhydrochlorid-Monohydrat wirksam. Ausgewählt wird u.a. danach, welche Form die besseren galenischen Eigenschaften für die Formel hat. In wasserhaltigen Zubereitungen würde man vorzugsweise das wasserlösliche Hydrochlorid nehmen, in Macrogolsalben löst sich Lidocain besser.

 

Neben den standardisierten NRF-Vorschriften sind zahlreiche Rezepturbeispiele im Rezepturhinweis und im Rezepturenfinder aufgeführt.

 

Tipp:

Wird eine andere Form verwendet als verordnet, ist für die Einwaage eine Umrechnung erforderlich, siehe DAC/NRF-Rechenhilfe.

 

Rezepturhinweis „Lidocain und Lidocainhydrochlorid“

Rechenhilfe „Einwaagekorrekturfaktoren“





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