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NEWSLETTER KALENDERWOCHE 25/2010

Stiftung Warentest: Rezepturen oft falsch verpackt

Wie im Mai-Heft 2010 der Stiftung Warentest nachzulesen ist, haben 26 von 27 Präsenzapotheken eine Rezeptur auf Verlangen hergestellt. Das sind respektable 96 Prozent. Bei den Versandapotheken waren es nur 15 von 23 (65 Prozent). Noch relativ gnädig kommentiert dabei der Testbericht einen anderen Befund: untaugliche Abgabebehältnisse für die flüssige Lauromacrogol-Zinkoxidschüttelmixtur (NRF 11.66.). Von den insgesamt 41 Rezepturen waren 11 (27 Prozent) unsachgemäß verpackt, zum Teil in Schraubdeckeldosen. Diese sind naturgemäß nicht flüssigkeitsdicht, schon gar nicht beim Umschütteln.

 

Das NRF® bietet umfangreiche HIlfestellung zum Thema Packmittel. Die NRF-Monographie gibt geeignete Flaschen für diese Rezeptur vor und erklärt die Gründe im pharmazeutischen Erläuterungsteil unter «Herstellung und Abfüllung». Damit Verpackungspannen wie von der Stiftung Warentest bemängelt nicht mehr auftreten, muss der Ablauf im Rezepturbetrieb der Apotheke selbst optimiert werden. Die einfachste Maßnahme ist die konsequente Beachtung des Vier-Augen-Prinzips bei der Rezepturplanung.

 

Grundsätzliche Informationen zu Packmittelauswahl und Rezepturplanung finden Sie in NRF-Kapitel II und in den BAK-Leitlinien zur Qualitätssicherung.





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