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NEUES REZEPTUR-FORMULARIUM

NEWSLETTER KALENDERWOCHE 37/2009

Dermatika dürfen nicht kratzen

Wenn sich ein Wirkstoff in Salben beziehungsweise Cremes löst, ist die Herstellung meist unproblematisch. Liegt er suspendiert vor, so müssen die Teilchen zumindest so klein sein, dass die Zubereitung beim Auftragen auf die Haut nicht kratzt. Bei niedriger Konzentration wirkt sich die Teilchengröße zudem auf die Gleichförmigkeit des Gehaltes aus.

 

Für Suspensionszubereitungen werden am besten mikrofein gepulverte Rezeptursubstanzen eingesetzt. Auch halbfeste oder feste Rezepturkonzentrate, in denen der Wirkstoff bereits gut verteilt ist, sind geeignet. Ist die Substanz nur in feinkristalliner Form erhältlich, müssen Sie in der Apotheke selbst für ausreichende Zerkleinerung sorgen. Das Rühren mit Fantaschale und Pistill oder maschinellen Rührsystemen reicht nicht aus, vielmehr müssen Sie die fertige Zubereitung mehrmals über die ?Salbenmühle? (Dreiwalzenstuhl) geben. Bei niedriger Wirkstoffkonzentration wird zunächst ein Konzentrat hergestellt: Die Substanz wird mit etwas Grundlage verrührt und über die Salbenmühle gegeben. Nur bei hoher Packungsdichte werden die Teilchen effektiv zerkleinert. Diesen Ansatz verarbeiten Sie dann weiter.

 

Eine häufig verordnete Suspensionssalbe ist Lidocain in Hydrophobem Basisgel DAC. Lidocain löst sich kaum in der Paraffingrundlage und ist nur als feinkristalline Rezeptursubstanz erhältlich. Die Herstellung ist in den NRF-Rezepturhinweisen ?Lidocain- und Lidocain-Prilocain-Rezepturen zur kutanen Anwendung? beschrieben.






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