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NEUES REZEPTUR-FORMULARIUM

NEWSLETTER KALENDERWOCHE 20/2011

Rezepturkonzentrate und -verreibungen

Einige wichtige Ausgangsstoffe für die Rezepturherstellung werden als Vormischung in Form von Lösungen, halbfesten Zubereitungen und Pulververreibungen angeboten. Meist handelt sich dabei um Stoffe, die ein Gefahrenpotenzial besitzen oder sehr niedrig dosiert werden müssen.

 

Die Dosiergenauigkeit und Homogenität, der Wägevorgang bei problematischen Stoffen (Beispiel: einige Farbstoffe), der Personenschutz bei Gefahrstoffen und die Vermeidung von langwierigen und komplizierten Herstellungsprozessen stehen bei der Verwendung der Vormischungen im Vordergrund.

 

Da einige Vormischungen bisher nicht mit einem geeigneten Prüfzertifikat versehen waren, hat der DAC entsprechende Monographien entwickelt (Beispiel: Betamethasonvalerat Stärke-Verreibung 1:10). Weitere Monographien werden folgen, da diese Stoffe einen wichtigen Beitrag für die Qualität der Rezepturen darstellen.

 

Die Apotheke kann bei Bedarf entsprechende Vormischungen auch selbst herstellen. Das NRF beschreibt diese als sogenannte Stammzubereitungen in den entsprechenden Rezepturvorschriften.

 

Es sei darauf hingewiesen, dass alle Rezepturvormischungen, auch Fertigprodukte, die ein eingetragenes Warenzeichen im Namen tragen, mit einem Prüfzertifikat versehen sein müssen und in der Apotheke auf Identität geprüft werden müssen. Fehlende Vorschriften für die Durchführung der Identitätsprüfung sind in den meisten Fällen beim DAC oder Hersteller erhältlich.


Der Link zum NRF-Rezepturhinweis:
Rezepturkonzentrate





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