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DEUTSCHER ARZNEIMITTEL-CODEX
NEUES REZEPTUR-FORMULARIUM

NEWSLETTER KALENDERWOCHE 08/2011

Dokumentationshilfen für die Kommunikationen mit dem Arzt

Bei der Herstellung von Rezepturen steht die korrekte Vorbereitung und Durchführung im Vordergrund. Neben der Prüfung der Rezeptur auf Plausibilität ist die galenische Durchführbarkeit zu beachten sowie die Verwendung von Ausgangsstoffen mit entsprechender pharmazeutischer Qualität.

 

Die Herstellung einer Rezeptur kann in verschiedene Phasen unterteilt werden:

  1. Annahme der Verschreibung
  2. Kontrolle auf Plausibilität der Rezeptur
  3. Planung und Bestätigung der Vorgehensweise für die Herstellung und Prüfung durch den verantwortlichen Apotheker
    a. Prüfung der Ausgangsstoffe
    b. Rezepturherstellung
  4. Abgabe der Rezeptur

Kommt es bei der Plausibilitätsprüfung der Rezeptur zu Problemen, ist meist eine Rücksprache mit dem verschreibenden Arzt notwendig. Hier gilt, die Unterredung aussagekräftig vorzubereiten und den gesamten Vorgang stichhaltig zu dokumentieren.

 

Um den Apotheken eine Hilfestellung zu geben, hat das NRF einige sogenannte Dokumentationshilfen veröffentlicht. Sie finden diese entweder auf der Begleit-CD-ROM zur gedruckten Fassung oder unter dem Menü-Punkt DAC/NRF-Tools im installierten Programm der elektronischen Fassung.

 

Folgende Dokumentationshilfen stehen für die Kommunikation mit dem Arzt zur Verfügung:

  • allgemeine Kommunikation mit dem Arzt
  • Bedenklichkeit
  • Gebrauchsanweisung
  • Probleme mit externen Glucocorticoiden
  • irreparabler Qualitätsmangel der Rezeptur
  • reparabler Qualitätsmangel der Rezeptur
  • Verfügbarkeit einer standardisierten Alternative für die angegebene Rezeptur
  • Überdosierung festgestellt.
  • Die Rezeptur enthält einen umstrittenen Bestandteil.
  • Die Rezeptur hat eine unbekannte Anwendung.
  • Die Rezeptur hat eine unbekannte Bezeichnung.
  • Es gibt Probleme mit der Wirkstoffqualität eines oder mehrerer Ausgangsstoffe.




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