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NEWSLETTER KALENDERWOCHE 05/2010

Richtig mikroskopieren

In unserem Beitrag Identifizierung pflanzlicher Drogen haben wir ein wichtiges Hilfsmittel für die Untersuchung zunächst außer Acht gelassen: das Mikroskop. Oftmals wird mit diesem Gerät keine positive Assoziation verbunden. Unzureichende Präparate und fehlende Übung führen zu Unzufriedenheit im Apothekenlabor.

 

Erfolgreiches Mikroskopieren beginnt bereits bei der Herstellung des Präparates und der genauen Einstellung des Mikroskops. Die Herstellung einer Pulverdroge kann das mühsame Erstellen eines Schnittpräparates ersetzen. Die Droge wird je nach Monographie pulverisiert, gesiebt und anschließend auf den Objektträger aufgetragen.

 

Entscheidend bei der mikroskopischen Untersuchung ist die richtige Einstellung des Mikroskops:

 

Zunächst sollte das Mikroskop auf einen festen Tisch gestellt werden.

Bei Mikroskopen ohne eingebaute Beleuchtung wird der Umlenkspiegel so eingestellt, dass das Tageslicht oder die Raumbeleuchtung darauf fällt.

Der Kondensor wird in die höchste Stellung gebracht.

Die Aperturblende wird geöffnet.

Der Objektivrevolver wird auf das schwächste Objektiv eingestellt.

Der Objektträger wird mit dem Präparat auf den Objektträgertisch gelegt.

Durch Drehen am Grobtrieb wird das Objektiv so weit wie möglich an das Präparat bewegt, ohne das Deckgläschen zu berühren.

Der Grobtrieb wird so eingestellt, dass das Objekt scharf sichtbar ist.

Mit dem Feintrieb wird die Bildschärfe weiter verbessert.

Durch die Blende kann für eine optimale Ausleuchtung des Präparates gesorgt werden.

 





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