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DEUTSCHER ARZNEIMITTEL-CODEX
NEUES REZEPTUR-FORMULARIUM

NEWSLETTER KALENDERWOCHE 18/2009

Der DAC stellt sich vor

Der Deutsche Arzneimittel-Codex, kurz DAC, wird einmal jährlich seit 1972 veröffentlicht. In der Tradition der Ergänzungsbücher zum Arzneibuch beschäftigt sich der DAC mit allen Fragen rund um Hilfs- und Wirkstoffe, für die es keinen Raum oder Lösungen im «großen» Bruder Arzneibuch gibt.

 

Der DAC besteht in seiner heutigen Form aus sechs Bänden, die ersten drei Bände bilden den DAC, die Bände Vier bis Sechs enthalten seit 1981 das Neue Rezeptur-Formularium (NRF). Das NRF beschäftigt sich mit dem Themenkomplex Herstellung von Rezepturarzneimitteln und der DAC mit der Prüfung und Lagerung von Ausgangssubstanzen sowie mit der Entwicklung von Monographien für Substanzen, die nicht im amtlichen Arzneibuch beschrieben sind.

 

Durch die Veröffentlichung der Monographien schafft der DAC eine Arbeitsgrundlage für pharmazeutisch eingesetzte Substanzen, die bisher die notwendigen Qualitätskriterien nicht erfüllten. Dazu werden im DAC-Laboratorium entsprechende Arbeiten durchgeführt, die von der Kommission Deutscher Arzneimittel-Codex bewertet, diskutiert und freigegeben werden. Die Kommission besteht aus namhaften Apothekern, Wissenschaftlern und Überwachungsbeamten. Viele Mitglieder der Kommission sind in Gremien des Deutschen und Europäischen Arzneibuchs vertreten. Eine aktuelle Liste der Mitglieder finden Sie unter www.dac-nrf.de.

 

Inhaltlich umfasst der DAC einige spezialisierte Anlagen und Proben (Methoden), etwa 275 Monographien sowie mehr als 900 alternative Identifizierungsverfahren für die meisten Ausgangssubstanzen, die in der Apothekenpraxis verwendet werden. Insbesondere geben die alternativen Identifizierungsverfahren den Mitarbeitern der Apotheke die Möglichkeit, schnell und sicher ein gefordertes Prüfergebnis bei der Identitätsüberprüfung von Ausgangssubstanzen bei der Eingangskontrolle in der Apotheke zu erzielen.





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